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Herausragende Forschung zur Alzheimer Erkrankung
Schilling Forschungspreis der Neurowissenschaftlichen
Gesellschaft geht an Lawrence Rajendran
Im Rahmen der Göttinger Neurobiologenkonferenz sowie Tagung der Deutschen Neurowissenschaftlichen Gesellschaft wird der Schilling Forschungspreis 2009 an Lawrence Rajendran, MPI für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden, verliehen. Der Preis wird von der Hermann und Lilly Schilling-Stiftung im Stifterverband mit 20.000 Euro dotiert und von der Deutschen Neurowissenschaftlichen Gesellschaft alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Hirnforschung verliehen. Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch den Vorstand der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft. Er soll junge WissenschaftlerInnen bis zu einem Alter von 35 Jahren in ihrer Forschungsarbeit unterstützen.
Der diesjährige Preisträger wurde für seine Arbeiten über die zellulären Mechanismen im Zusammenhang mit der Alzheimer Krankheit ausgezeichnet. Den Forschern des Instituts ist es gelungen, einen der wichtigsten Auslöser der Alzheimer Krankheit zu hemmen. Dieser bahnbrechende Ansatz zur Behandlung der Alzheimer Krankheit ist äußerst effektiv, da die Blockierung am Ort des Geschehens in den Zellen erfolgt. Der benötigte Hemmstoff wird auf beweglichen Einheiten der Zellmembran, den so genannten Rafts, verankert und mit diesen U-Booten direkt in die Zellen eingebracht. Bisherige therapeutische Ansätze bringen hingegen die Hemmstoffe ohne Fixierung in die Zellen. Diese möglicherweise auch auf andere Krankheiten übertragbaren Ergebnisse wurden im Jahr 2008 in Science publiziert.
Die Hermann und Lilly Schilling-Stiftung zielt in ihrem Förderprogramm auf eine Verzahnung von neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung mit der Anwendung der Erkenntnisse in der Klinik zur Schaffung neuer Therapieansätze ab. Sie ist eine von über 400 Stiftungen, die das Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft betreut.
Pressekontakt
Nicole Germeroth

Leiterin
Kommunikation &
Öffentlichkeitsarbeit
im DSZ – Deutsches
Stiftungszentrum
Tel.: (0201) 8401-204
Fax: (0201) 8401-255
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