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Bundesverdienstkreuz am Bande für Prof. Mihran Dabag
Hohe Ehre für den Pionier der Genozidforschung
Vor 15 Jahren gegründet, ist das Institut für Diaspora- und Genozidforschung (IDG) an der Ruhr-Universität Bochum bis heute die einzige wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland, die sich gezielt mit strukturvergleichenden Forschungen zu kollektiver Gewalt und Völkermord beschäftigt. Für seine herausragenden Verdienste um den Aufbau und die Leitung des Instituts erhielt Prof. Dr. Mihran Dabag heute in Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz am Band, verliehen durch NRWMinisterpräsident Jürgen Rüttgers (in Vertretung des Bundespräsidenten). Mit seinen Forschungsarbeiten und insbesondere mit der Gründung des IDG hat Prof. Dabag entscheidend dazu beigetragen, ein neues Forschungsfeld in der deutschen Wissenschaftslandschaft zu etablieren und zu institutionalisieren. „Seine Ergebnisse sind heute die Grundlage für wissenschaftliche Vergleiche von Völkermorden. Seine Arbeit gab der Trauma-Forschung richtungweisende Impulse“, heißt es in der Laudatio.
Mihran Dabag ist Stifter der Stiftung für Armenische Studien. Die 1987 gegründete Stiftung fördert die historische, soziale und kulturwissenschaftliche Armenienforschung sowie die internationale Gesinnung im Hinblick auf die historischen Erfahrungen der Armenier und ihre soziale und kulturelle Entwicklung.
Pressekontakt
Nicole Germeroth

Leiterin
Kommunikation &
Öffentlichkeitsarbeit
im DSZ – Deutsches
Stiftungszentrum
Tel.: (0201) 8401-204
Fax: (0201) 8401-255
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