Hochschulstiftung Südwestfalen gegründet

Die Fachhochschule Südwestfalen hat eine eigene Hochschulstiftung

gegründet. Am 9. November 2009 überreichte Regierungspräsident

Helmut Diegel FH-Präsident Claus Schuster in Iserlohn die

Anerkennungsurkunde.


Die Hochschulstiftung Südwestfalen, so der offizielle Name, ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Iserlohn, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Hierzu zählen insbesondere die Vergabe von Stipendien und die Förderung von Projekten, die besonders innovative Ansätze zur Verbesserung der Studien- und Lehr-Situation verfolgen. „ Die Gründung der Stiftung, die auf eine Initiative des Hochschulrats zurückgeht, soll weitere  finanzielle Mittel zur Verwirklichung der Zwecke beschaffen,“ so Hochschulratsvorsitzender Horst-Werner Maier-Hunke.

Übergabe der GründungsurkundeRegierungspräsident Helmut Diegel (r.) überreicht FH-Präsident Claus Schuster die Anerkennungsurkunde für die neue Stiftung

Das Stiftungsvermögen beträgt deshalb zunächst auch nur 1 Millionen Euro. Die Hochschule hofft jedoch, es durch private Zustiftungen und Zuwendungen deutlich erhöhen zu können.

Dem Vorstand der Hochschulstiftung gehören neben dem Präsidenten der Kanzler, Heinz-Joachim Henkemeier sowie der Vizepräsident für Studium und Weiterbildung, Detlev Patzwald und der AStA-Vorsitzende Andreas Kolarik an. Dem Vorstand steht als weiteres Organ das Kuratorium, besetzt mit Studierenden und Mitgliedern aus Hochschule und Hochschulrat, zur Seite. Die Verwaltungsaufgaben der Hochschulstiftung übernimmt das Deutsche Stiftungszentrum.

„ Ein Plus an Profil, Attraktivität, Autonomie und Transparenz erwarten wir uns von der neuen Hochschulstiftung“ erläuterte Präsident Claus Schuster. „ Die Stiftung bietet eine langfristig planbare Finanzierungsquelle und ermöglicht uns, die Qualität unserer Lehre dauerhaft zu verbessern. Damit steigern wir unsere Attraktivität – auch im Wettbewerb um die besten Köpfe“. Und Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier ergänzte: „ Wir verringern damit auch unsere Abhängigkeit von den Zuweisungen des Landeshaushalts und beziehen gleichzeitig die Studierenden besser in Entscheidungsprozesse ein, denn sie bestimmen maßgeblich mit, wofür die Stiftungsmittel eingesetzt werden“.

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